Wie lassen sich Zukunftsbilder wissenschaftlich fundiert erheben und interpretieren?
Dies ist eine der vier Leitfragen der Publikation. In insgesamt fünf Kapiteln werden Zukunftsbilder auf ihre wissenschaftliche Erforschung, praktische Nutzung und Visualisierung hin untersucht.
Mit vier verschiedenen akademischen Perspektiven auf Zukunftsbilder und einen praktischen Einblick in die Arbeit von Futures Probes.
5 Autor*imnen
Ein Gemeinschaftswerk von Dr. Reinhold Popp (Mitautor und Herausgeber) und den vier Mitbegründerinnen von Futures Probes.
156 Seiten
156 Seiten bespielen Themen von der Nostalgie über Zukunftskompetenzen bis hin zu den Vorteilen von visueller Wissenschaftskommunikation.
1 Premiere
Das Buch wurde offiziell im April 2022 im Rahmen einer Veranstaltung des Institut Futurin Berlin vorgestellt, im Beisein aller Mitautor*innen.
Niemand weiß, wie die Zukunft aussehen wird, aber wir alle haben Vorstellungen davon, wie sie aussehen könnte. Diese Vorstellungen nennen wir ,Zukunftsbilder‘: unterschiedliche Vorstellungen von einer Zukunft, die sich aus unseren individuellen Perspektiven, Weltanschauungen, Hoffnungen und Wünschen speisen. In dieser Publikation gehen wir der Frage nach, wie diese Bilder entstehen, wie sie visualisiert und wie sie genutzt werden können.
Buchkapitel
Zukunftsbilder erforschen
Erhebung und Interpretation von Meinungen über Morgen von Dr. Reinhold Popp
Zukunftsbilder und Nostalgiebilder
Zusammenhänge und Potenziale aus Sicht der kritischen Zukunftsforschung von Lilith Boettcher
Erwerb von Zukunftskompetenzen
Futures Literacy, Futures Thinking und Bildung für nachhaltige Entwicklung von Gina Strecker
Zukunfts-Bilder
Wissenschaftsbasierte Visualisierung als Instrument der partizipativen Planung und der Wissenschaftskommunikation von Katrina Günther
Futures Probes
Zukunftsbilder und forschungsbasierte Zukunftsgestaltung – am Beispiel von Futures Probes von Futures Probes
Visionen für wünschenswerte Zukünfte des Tourismus in Spanien mit über 50 Tourismusakteur*innen in den Kanaren, Donostia-San Sebastián und dem Laciana-Tal.
Eine Lernreise in drei Modulen, bei der 12 zivilgesellschaftliche Organisationen verschiedene Zukünfte antizipierten und ihren Imaginationsmuskel stärkten.
Eine Sammlung von 1-stündigen, digitalen Methoden-‚Snacks‘, die interaktive und praktische Einblicke in das Zukunftsdenken für den Arbeitskontext bieten.
Ein Archiv individueller wünschenswerter Zukünfte und Hoffnungen von verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt – gesammelt mit Hilfe eines Zukunftsfragebogens.
Wünschenswerte Zukünfte einer Schule, die gemeinsam mit über 100 Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern in einem eintägigen Utopien-Workshop entwickelt wurden.
Ein spekulatives Designprojekt, das aufkommende Technologien in (un)mögliche Zukünfte extrapoliert und diese in Form von Comics, Texten und Audios erzählt.
In Zukunftsworkshops zum Thema nachhaltiger Tourismus, erkundeten junge Menschen gemeinsam verschiedene Zukünfte des Tourismus und die dafür erforderlichen Arbeitsplätze.
Ein ko-kreativer Kurs für Masterstudent*innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, um mögliche zukünftige Implementierungen von Community Wealth Building Prinzipien auf ihrem Campus zu visionieren.
Ein Workshop zu Zukünftekompetenzen, um tief verankerte Annahmen aufzudecken, die Zukunft neu zu gestalten und aufkommende Fragen zu diskutieren – zum Thema Reproduktion.
Eine interaktive Ausstellung, die Fakten, Perspektiven und Ideen über die Zukunft des Alterns darstellt. Die Besucher*innen wurden ermutigt, über ihre eigene Zukunft nachzudenken und ihre Annahmen zu reflektieren.