Wie kann man niederschwellig und praxisorientiert einem heterogenen Festival-Publikum das Denken in Zukünften näher bringen?
Ziemlich sicher ungewiss! ist ein interaktiver Stationenparcours innerhalb der Waterkant Zukunftsausstellung in Kiel. An sechs Stationen lernen Besucher*innen spielerisch Denkmuster und Methoden des Futures Thinking kennen.
1.600+ Besuchende
Ein heterogenes Publikum von Familien, Schüler*innen, Student*innen, Wissenschaftler*innen und Entrepreneur*innen besuchte das Waterkant Festival inklusive der Ausstellung im Jahr 2025.
6 interaktive Stationen
Insgesamt sechs interaktive Stationen führen in Denkmuster und Methoden des Futures Thinking ein.
16 Kissenbezüge
In der Glossar-Ecke finden sich 16 Kissen mit aufgedruckten Erklärungen zu relevanten Begriffen wie Utopien, Szenarien oder Dystopie.
2 riesen Würfel
Mithilfe zweier riesiger Würfeln können die Besucher*innen spielerisch in kritische Diskussionen rund um bestehende Zukunftsbilder eintauchen.
Über die Zukunft nachdenken? Keine Zeit, die Gegenwart ist schon stressig genug! Verständlich. Aber: wenn wir uns nicht mit möglichen Zukünften beschäftigen, überlassen wir sie anderen – oder dem Zufall.
Die Ausstellung Ziemlich sicher ungewiss! ist konzipiert für ein heterogenes Publikum des Waterkant Festivals und darüber hinaus. Niederschwellig und mit einer Prise Humor laden insgesamt sechs interaktive Stationen dazu ein, anders über Morgen nachzudenken – über Mögliches, Unwahrscheinliches und Wünschenswertes.
Sechs interaktive Stationen
Futures Thinking … wieso, weshalb, warum? Einführung in das Zukunftsdenken
Eine Zukunft kommt selten allein Zukünfte im Plural
Zukunft ist kein Wetterbericht Trends und Szenarien
Wünsch-Dir-Was? Die Macht wünschenswerter Zukünfte
Wem gehört die Zukunft? Zukünfte kritisch hinterfragen
Aliens, Androiden, Alternativen Das prägende Genre Science-Fiction
Visionen für wünschenswerte Zukünfte des Tourismus in Spanien mit über 50 Tourismusakteur*innen in den Kanaren, Donostia-San Sebastián und dem Laciana-Tal.
Eine Lernreise in drei Modulen, bei der 12 zivilgesellschaftliche Organisationen verschiedene Zukünfte antizipierten und ihren Imaginationsmuskel stärkten.
Ein Archiv individueller wünschenswerter Zukünfte und Hoffnungen von verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt – gesammelt mit Hilfe eines Zukunftsfragebogens.
Wünschenswerte Zukünfte einer Schule, die gemeinsam mit über 100 Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern in einem eintägigen Utopien-Workshop entwickelt wurden.
Ein spekulatives Designprojekt, das aufkommende Technologien in (un)mögliche Zukünfte extrapoliert und diese in Form von Comics, Texten und Audios erzählt.
In Zukunftsworkshops zum Thema nachhaltiger Tourismus, erkundeten junge Menschen gemeinsam verschiedene Zukünfte des Tourismus und die dafür erforderlichen Arbeitsplätze.
Ein ko-kreativer Kurs für Masterstudent*innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, um mögliche zukünftige Implementierungen von Community Wealth Building Prinzipien auf ihrem Campus zu visionieren.
Eine Buchpublikation zur wissenschaftlichen Untersuchung, kritischen Reflexion, praktischen Anwendung und Visualisierung von Zukunftsbildern, in Zusammenarbeit mit Dr. Reinhold Popp.
Ein Workshop zu Zukünftekompetenzen, um tief verankerte Annahmen aufzudecken, die Zukunft neu zu gestalten und aufkommende Fragen zu diskutieren – zum Thema Reproduktion.
Eine interaktive Ausstellung, die Fakten, Perspektiven und Ideen über die Zukunft des Alterns darstellt. Die Besucher*innen wurden ermutigt, über ihre eigene Zukunft nachzudenken und ihre Annahmen zu reflektieren.